Eine Frage, die ich nicht nur hier im Blog schon zig mal gestellt habe. Ich schreibe schon seit Jahren gegen die offensichtlichen Betrugsschemata an, die weite Teile unserer Wirtschaft durchziehen. Insbesondere die Großbanken und Wall Street sind nichts anderes, als eine etwas komplexere Variante von Organisertem Verbrechen. Wir werden die wichtigen Probleme der Menschheit, wie die Nahrungsmittelknappheit, Umweltverschmutzung, Krisen und Kriege niemals in den Griff bekommen, wenn wir das nicht verstanden und geändert haben. Diese Schemata scheissen auf unsere Grundrechte, Menschenwürde, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und sind so ziemlich das Menschenverachtenste was die Menschheit je hervor gebracht hat. Ja man könnte sogar soweit gehen zu behaupten, dass unsere Wirtschaftssysteme geradezu alles zwanghaft benötigen, was schlecht für unsere Gesellschaft ist, Knappheit, künstlich erzeugte Bedürfnisse, Verschwendung von Ressourcen (man benötigt ja ständig Wachsenden Konsum), Ungleichheit etc. und darüberhinaus basieren sie noch auf Annahmen, die so paradox, grotesk und teilweise einfach falsch sind, wie z.B. unendliches Wachstum, dass man sich jeden Tag erneut fragen muss … Warum fällt das niemandem auf?
Warum demonstrieren die Leute gegen S21, wo in Frankfurt noch mehr ihrer Steuergelder in Sekunden durch den Kamin geblasen werden, warum diskutiert man über 5 Euro Hartz vier Erhöhung, wenn sowieso klar ist, dass die West LB mehr Steuerzahlerkohle an einem Vormittag verbrennt als eine 5€ erhöhung für die nächsten 20 Jahre kosten würde und warum erkennt neimand, dass die Krisen niemals aufhören, solange wir so Dinge wie die Mindestreservepolitik der Banken zu lassen?

Ich möchte jedem gottverdammten Umwelschützer aufs Maul hauen, wenn er nicht verstehen will, dass nicht der Walfänger das Problem ist sondern das System, das nicht nachhaltig mit den Ressourcen umgeht und dafür sorgt, dass es “sich rechnet” wenn einer die Wale abknallt, den Atomstrom weiterlaufen lässt oder den Müll ins Meer kippt. Ich will jedem Friedensaktivisten die Zehnägel einzeln ausrupfen, der nicht kapiert, dass in einer Welt in der Krieg zu profit führt niemals Frieden sein wird und man deshalb vielleicht erst mal die Spielregeln für Profit neu überdenken sollte. Nicht umsonst gilt an der Wallstreet das beflügelte Wort “Buy when there´s blood in the streets” und ja vieles was dieses System hervorbringt hat tatsächlich zu massivem Blutvergiessen geführt. Dagegen sind die schlimmsten Verbrecher und Diktatoren der Weltgeschichte nur Waisenknaben.
Ich weiss einige werden sagen, ich sei ein Kommunist, Spinner, Utopist, etc, ich bin all das nicht ich finde Kommunismus sogar ausgesprochen Scheiße, ich finde wir sollten neue Wege suchen und gehen, denn die alten Systeme haben alle versagt. Politik ist zwar ganz niedlich aber im Grunde genommen ist Politik bloß Theater für das Volk, denn zu melden haben diese Herrschaften schon lange nichts mehr. Nennt mich wie ihr wollt, es ist mir egal ich lebe eben mit diesem seltsamen Tick, ihr wisst schon ich habe da so einen kleinen Tick, diese komische Sache, die ich zwanghaft tue … ich glaube man nennt es denken.
Deswegen bin ich immer super froh zu sehen, dass sich auch noch andere wie z.B. das Rolling Stones Magazin das Denken noch nicht abgewöhnt haben und sich mit “Why Isn’t Wall Street in Jail?” die berechtigste Frage unserer Zeit stellen.

Matt Taibbi erzählt in seinem Artikel eigentlich nicht neues “”Everything’s fucked up, and nobody goes to jail.” aber das traurige ist, dass wir immer noch auf unseren Ärschen sitzen und alles mit uns machen lassen, und immer noch nicht erkennen, das wir die Ursache und nicht die Auswirkungen des Problems angehen müssen.