Deren Bosse tagen gerade in Aspen (Luxusskiresort, man gönnt sich ja sonst nichts), mit ihren völlig überbezahlten Anwälten und stellen fest, mhhh, unser “Betrugsmodell” wirft nicht automatisch jedes Jahr mehr ab, und das wofür wir eigentlich mal da waren, also Schutzgelder von Musikern zu erpressen also die Rechte von Copyrightträgern zu schützen ist überflüssig geworden … mhhh was sollen wir machen Don Corleone …. lasst uns ihnen ein Angebot machen … doch einfach den Zugriff auf Suchmaschinen, Zahlungsabwickler und Werbefirmen fordern. Woot? Wer hat denen denn ins Gehirn geschissen? Was kommt als nächstes, wir würden gerne unsere Gesetzte (offiziell) selber schreiben ohne lästige Lobbyisten dafür zahlen zu müssen und ach ja die Exekutivgewalt in Sachen filesharing hätten wir auch gern und überhaupt, da wir zu leider doof und zu träge sind uns der Technik und den neuen Geschäftswegen an zu passen, können wir nicht einfach alle kids erschiessen die filesharing betreiben?
Protip von meiner Seite:
spart euch die Anwälte und Lobbyschleimer, dann spart ihr euch schonmal eine Menge Geld, auch Sitzungen in Aspen zeugen nicht gerade von Sparwut. CreativeCommons wird immer stärker werden und die meisten Musiker , die ich kenne, verzichten inzwischen freiwillig auf eure “Vertretung”, findet euch endlich damit ab, ihr werdet langfristig nicht mehr gebraucht, ihr verlangt für eine Leistung Geld, die im Zeitalter des Internets nicht nur überflüssig sondern auch unmöglich geworden ist. Ihr seid wie eine Mafia, die Schutzgelder erpresst aber keinen Schutz liefern kann, denkbar schlechte Combo. Wenn ihr irgendwas tun wollt, dann sorgt dafür, dass Musiker wieder von ihrem Schaffen leben können und zwar nicht nur die Oberen 5%, ich wette, wenn ihr denen gute Dienstleistungen bietet währen auch einige bereit euch an ihren Einnahmen zu beteiligen. Aber wollt ja die Herren sein und nicht die Diener … ich vergaß, na dann geht sterben.
PS: das Ganze gilt analog natürlich auch für unsere Jungs von der Gema


